Was ist Cloud Computing?

Cloud Computing by cle.sch (flickr)

In den letzten Tagen tauchte in meinen Feeds immer wieder das Wort Cloud Computing auf. Ich konnte mir bisher immer nichts darunter vorstellen. Jetzt habe ich mich mal auf die Suche nach dem Begriff gemacht. Und wie so oft musste ich feststellen, dass ich die Technik an sich schon kenne, nur den Begriff nicht mit dieser Technik assoziiert habe.

Was ist Cloud Computing denn nun?

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Cloud Computing beschreibt, wie nicht anders zu erwarten war, eine Technologie aus der Computertechnik. Bei einer Cloud handelt es sich um eine Wolke, man kann sich also eine große Farm mit vielen Computern (Servern) vorstellen, die zu einem großen Cluster verbunden sind und, wenn gewollt, zusammen arbeiten können. Als Kunde eines Cloud Computing Anbieters, der wohl bekannteste ist sicherlich Amazon, kann man jetzt eine minimale Serverleistung bestellen und je nach Bedarf weitere Server dazu “buchen”. Das ganze wird über eine Software geregelt, die nach Bedarf weitere Server bootet oder überflüssige Ressourcen herunterfährt.

Was sagen Experten zu Cloud Computing?

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In diesem YouTube Video von joyent, wurden einige Experten, unter anderem auch Matt Mullenweg zu diesem Thema befragt. Das Video ist ziemlich lang (10 Minuten). Wer sich das nicht antun möchte, der sollte wenigstens Vorspulen und ab Minute 9 schauen, was Chris Carfi zu sagen hat. Die Zunge sitzt eben immer etwas lockerer wenn man was getrunken hat. Aber er bringt es meiner Meinung nach auf den Punkt.

Was ist der Vorteil an Cloud Computing?

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Der wohl wesentlichste Vorteil ist der, dass man sich beispielsweise als Startup keine eigene Serverfarm zulegen muss und trotzdem flexibel und kostengünstig Serverleistungen bekommen kann. Oder im Falle von Software (Google Docs), diese nicht auf jedem Client installieren muss. Ein weiterer Vorteil liegt wohl am Preis. Wenn der erwartete Traffic ausbleibt, dann fährt die Software einfach die Ressourcen, die nicht gebraucht werden herunter. Im Endeffekt Zahlt man bei Anbietern wie Amazon nur für die Leistung die man pro Stunde auch wirklich benötigt hat. Sollte also mal auf Grund eines Sommerlochs die Nutzer weg bleiben, braucht man sich keine Gedanken darüber machen, dass alle Server der eigenen Farm nun ungenutzt sind und kosten verursachen. Und andersrum braucht man sich ebenfall keine Sorgen machen, vorausgesetzt die Software ist gut geschrieben, das bei einem Besucheransturm die Server in die Knie gezwungen werden.

Für wen lohnt sich Cloud Computing?

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Genau kann ich das nicht sagen, aber für einen Blogger bspw. lohnt es sich wohl nicht. Wenn man aber plant eine größere Applikation zu schreiben und mit dieser eventuell auch Geld zu verdienen und dadurch quasi eine Verfügbarkeits-Garantie geben muss, der sollte darüber Nachdenken, sein Projekt eventuell bei einem Cloud Computing Anbieter wie Amazon „hosten“. Wie oben auch schon erwähnt, sollten Startups, je nach Ausrichtung und Zielsetzung, darüber nachdenken ihr Server-Hardware auszulagern.

Weiterführende Informationen:
Wikipedia zu Cloud Computing
Amazon Elastic Compute Cloud
Google App Engine

Was versteht ihr unter Cloud Computing und gibt es weitere Anwendungsgebiete?


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10 Kommentare

  • AMUNO sagt:

    Ist das nicht einfach ein neumodisches Wort für Workstation?

    Gruß

    AMUNO

  • Nein, alles, aber das ganz sicher nicht. Warum sollte eine Workstation eine Cloud sein? Wo man doch unter einer Cloud also einer Wolke Ansammlungen von irgendwelchen Dingen versteht.

  • Andreas Mauf sagt:

    Frage mich nur, was der Cloud Computing Anbieter im Sommerloch macht. Der sollte doch dann auch ungenutzte Ressourcen haben, die Kosten verursachen?

  • Ja, das ist wohl wahr, aber die berechnen sowas sicherlich. Für ein kleines Startup ist das sicher schwieriger als für ein großes Unternehmen.

  • Andreas Mauf sagt:

    So einfach scheint es dann doch nicht zu sein. B2B-Webhoster bieten sowas bislang nicht an. Vielleicht rechnen die noch, wie sich sowas rechnet ;-)

  • mash sagt:

    es ist doch vielmehr so, dass amazon cloud computing als “abfallprodukt” anbietet. amazon muss für zeiten wie das weihnachtsgeschäft große rechnerkapazitäten zur verfügung haben. denn ein ausfall von nur einem tag kostet im ernstfall zig millionen dollar. also hält man große serverfarmen und vermietet die kapazitäten für andere anwendungen. in kritischen zeiträumen (wie weihnachten) sind zusätzliche kapazitäten beim anbieter kaum verfügbar oder sehr teuer.

  • Klingt auch nach einer plausiblen Erklärung, aber als Abfallprodukt würde ich es nicht titulieren.

  • mash sagt:

    naja ich würde es schon so bezeichnen! nehmen wir doch die sms! sie ist auch ein erfolgsrezept geworden obwohl niemand dachte, damit geld verdienen zu können. und ähnlich verhält es sich auch bei den cloud computing anbietern.

  • Die Frage ist wo SMS erfolgreich ist und wo nicht. In USA wird bspw. weniger SMS geschrieben als in Deutschland bzw. in Europa.

    Und ich denke schon das Amazon genug Geld damit verdient.

  • vito sagt:

    feedback zur artikel:
    wo bleiben denn bitte begriffe wie: (hoch)skalierbarkeit, anwendungen & daten (wo befinden sie sich!!?), IT-Infrastruktur, on-demand, (heterogene)plattformen!, …etc !!?
    ein foto vielleicht zur erklärung!
    was ist mit der nachteile von cloud computing!? gibt’s welche!!?(sicherheit!!)

    LG

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