Berlin du bist ein Dorf

[singlepic=323,100,75,,left]Der Sommer ist da, die Blumen blühen, die Kleidung wird leichter und auch knapper. Mein Fahrrad bekommt auch immer mehr Kilometer auf den Tacho und meine Glücksgefühle sind auf einem aufsteigenden Ast. Kurz gesagt: Ich fühl mich wohl.

Aber um mal auf den Titel dieses Postings einzugehen, ich muss behaupten das Berlin zwar riesig ist, aber man kommt von der Mitte Berlins innerhalb von 30 Minuten an fast jeden Ort. Ich fahre 20 Minuten von zu Hause bis zur Arbeit, brauche von Arbeit zur Schule 20 Minuten, von Arbeit nach Steglitz auch nur 30 Minuten. Ich möchte behaupten es ist Luxus in der Mitte Berlins zu wohnen oder zu Arbeiten. Ok, in Mitte zu wohnen wäre noch schöner als nur dort zu arbeiten, aber man kann ja nicht alles haben. Und wenn ich daran denke, dass ich vor kurzem noch jeden Tag nach Spandau fahren musste um mein Geld zu verdienen, kann ich mich doch sehr zufrieden schätzen dort zu Arbeiten wo andere Urlaub machen.

[singlepic=110,100,75,,left]Aber leider gibt es bei diesem Wetter auch diese typischen Touristen, die vollkommen Planlos auf den Radwegen mit Stadtplan in der Hand rumlaufen und nach irgendeiner Sehenswürdigkeit suchen. Nur vergessen sie dabei immer das sie da auf diesem roten Streifen erstens nichts zu suchen haben und zweitens ganz schön mit ihrem Leben spielen. Ich meine wenn ich einen Fußgänger mit 40 km/h an- oder umfahre, dann hat der und auch ich, nichts mehr zu lachen. Da kann es ganz schnell tote geben. Ein Grund mehr darüber nachzudenken wieder mit Helm zu fahren. Meine Bilanz lag gestern bei 3 Autos, die mir die Vorfahrt genommen haben. Also so richtig die Vorfahrt genommen haben, nicht nur mal eben ein Stück auf den Radweg gefahren… Und brems mal von 40 km/h auf Null. No way. Da musste gestern beinahe ein Fußgänger dran glauben. Dessen Hacken hätte fast meinen Vorderreifen zu spüren bekommen.

Dann war da noch die planlose Oma mit ihrem Stadtplan und der in der Gegend herumguckende Opa. Beide standen auf dem Radweg und ich habe es mir nicht nehmen lassen zwischen den beiden durchzufahren. Das war ein Spaß. Ich habe mich nicht umgedreht, aber ich würde mich nicht wundern wenn die Oma vor Schreck umgefallen wäre.

Heute morgen dann auf dem Weg zur Arbeit rannte mir ein kleines Kind direkt vors Fahrrad. Wäre ich auch nur ein bisschen unaufmerksamer gewesen, hätte ich heute garantiert nicht zur Arbeit gehen müssen. Und diese Welt hätte ein gesundes Kind weniger gehabt. Wie kann man denn sein kleines Kind (ca. 4 Jahre) über nen Radweglaufen lassen?! *arg*

Mein Appell an all die planlosen nicht Radfahrer, passt auf wo auch immer ein Fahrradweg ist. Ich kenne keine Gnade, ich fahre alles um was schwächer aussieht als ich.

Enjoy the Bike-Season!

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