Google geht gegen Linktrader vor

Wer hat noch nicht davon gehört einen Link auf einer hoch frequentierten Seite zu platzieren und dafür Geld zu bezahlen? Dafür gibt es viele Webseiten, sogar deutsche Bekannte agieren in dieser Branche. Die online Ausgabe „Die Zeit“ handelte ebenfalls mit solchen Links. Wenn man sich jetzt jedoch auf der Webseite der Zeitung umschaut, sind keine Spuren mehr von solch einem Linktausch zu finden, schaut man jedoch in den Google-Cache, sind noch einige der Spuren von „damals“ zu finden (siehe Foto). Ende Oktober dieses Jahres führte Google ein Pagerank-Update durch, bei dem solche Machenschaften bestraft wurden. Die Google Qualitätsrichtlinien – Grundprinzipien sagen folgendes aus:

Nehmen Sie nicht an Linktauschprogrammen teil, die dazu dienen, Ihr Ranking oder Ihren PageRank zu verbessern. Meiden Sie insbesondere Links zu Webspammern oder schlechter Nachbarschaft im Web, da Ihr eigenes Ranking durch solche Links negativ beeinflusst werden kann.

Wer eben dagegen verstösst, muss damit rechnen von Google abgestraft zu werden. Das hat Google nun erstmals* getan. betroffene Seiten waren unter anderem die schon genannte Seite zeit.de (von 8 auf 5), Brigitte.de, Geo.de (von 6 auf 4), Telepolis, Washingtonpost.com (von 7 auf 5), Forbes.com (7 ? 4) und viele weitere. Die am härtesten Bestraften darunter waren die Linktrader, die ihre mühevoll aufgebauten Pageranks nun wieder von 1 aufbauen müssen.

* schon im Jahr 2006 nahm Google eine bekannte Seite aus dem Index, nachdem auf der Seite sogenannte Doorway-Pages zum Einsatz kamen.

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